
Kirche St. Bonifatius
Ackendorf
Die St. Bonifatius-Kirche von Ackendorf geht auf romanische Ursprünge zurück und erhielt in der Spätgotik eine bauliche Erweiterung im Osten. Im Nachgang hierzu wurde der Innenraum mit figürlichen Wandmalereien des frühen 16. Jahrhunderts ausgestattet, die sich noch an der Nordwand erhalten haben.
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Evangelische Kirche St. Bartholomäus
Gersdorf
Die St. Bartholomäi-Kirche von Gersdorf geht auf romanische Ursprünge zurück und wurde baulich vielfach überformt. Im Zuge der restauratorischen Untersuchungen durch Dipl.-Rest. Udo Drott im Jahr 2018 konnten neben Fugenritzungen und Gewändebemalungen auch Fragmente mittelalterlicher Schablonenmalerei des frühen 16. Jahrhunderts nachgewiesen werden.
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Ehemalige Benediktinerklosterkirche St. Vitus
Gröningen
Der Ort Kloster Gröningen weist noch Reste seiner ehemaligen Benediktinerklosteranlage auf. Diese Ordensniederlassung wurde wohl 936 vom Kloster Corvey aus gegründet und im Zuge der Reformation von den letzten Mönchen um 1550 verlassen. Bereits für das Jahr 940 ist an dieser Stelle die Weihe einer Kirche überliefert. Der heutige Bau der Klosterkirche St. Vitus wurde nach seiner Errichtung zu Beginn des 12. Jahrhunderts mit herausragenden Wand- und Gewölbemalereien im Langhaus und im tonnengewölbten Raum unter der Westempore geschmückt.
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Evangelische Kirche St. Marien
Groppendorf
Der Baukörper der kleinen St. Marienkirche von Groppendorf hat auf interessante Weise Erweiterungen während verschiedener Zeitepochen erfahren. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erhielt der Innenraum umfangreiche figürliche und ornamentale malerische Ausgestaltung, die im Bereich des Chors und des Turmerdgeschosses ungewöhnlich gut erhalten ist.
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Kapitelsaal des ehemaligen Benediktinerinnenklosters
Hadmersleben
Die Gründung des Klosters ist eine frühe Stiftung Bischof Bernhards von Halberstadt im Jahre 961. Die Klausurgebäude sollen im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts nördlich der Kirche errichtet worden sein. 1985 wurden im Bereich der Westwand des sog. Kapitelsaals verschiedene figürliche Wandmalereien und Steinstrukturimitationen aus der Zeit zwischen 1400 und 1505 nachgewiesen.
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Stiftskirche St. Pankratius
Hamersleben
Die Stiftskirche St. Pankratius in Hamersleben blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die bereits 1111 mit Gründung des Augustiner-Chorherrenstiftes begann. Die barocke Altarwand verdeckt im Bereich der ursprünglichen Apsis ein herausragendes Beispiel spätgotischer Wandmalerei mit der monumentalen Darstellung des Jüngsten Gerichts.
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Evangelische Salvatorkirche
Ivenrode
Die Salvatorkirche von Ivenrode wird heute durch bauliche Überformungen des 18. Jahrhunderts geprägt. In der vom barocken Kanzelaltar verdeckten Apsis aus dem 12. Jahrhundert haben sich Zeugnisse ihrer ursprünglichen Bauzeit erhalten. 1928 wurden dort im Zuge von Sanierungsmaßnahmen Fragmente einer spätromanischen figürlichen Wandmalerei aufgefunden.
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Evangelische Stadtpfarrkirche St. Martin
Kroppenstedt
Die bis zu Beginn des 13. Jahrhunderts zurückreichende Geschichte der Stadtkirche von Kroppenstedt wurde durch zahlreiche bauliche Erweiterungen geprägt. Im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung eines größeren Chores, an dessen Seitenwänden und Gewölbeflächen 1518 umfangreiche figürliche und ornamentale Malereien ausgeführt wurden.
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Dom St. Mauritius und St. Katharina: Ernstkapelle
Magdeburg
Die gotische Vorhalle zwischen den beiden Westtürmen des Magdeburger Doms wurde im Zuge ihrer Umwidmung zur Begräbnisstätte des Erzbischofs Ernst von Wettin 1495-1498 vollständig ausgemalt. Im Bereich der Gewölbe und der Pfeilervorlagen haben sich die qualitätvollen Malereien bis heute erhalten.
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Dom St. Mauritius und St. Katharina: Ostflügel des Klausurtraktes
Magdeburg
Der im 13. Jahrhundert entstandene Klausurostflügel weist an seiner Westfassade eine in dieser Form nur selten erhaltene Dekoration in Form einer figürlichen Putzritzung aus der Zeit um 1250 auf. Dargestellt sind Otto I. zwischen seinen beiden Ehefrauen Editha und Adelheid sowie eine Reihe von Magdeburger Bischöfen.
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Dom St. Mauritius und St. Katharina: Redekin-/Allerseelenkapelle
Magdeburg
Die nur wenige Quadratmeter große Allerseelenkapelle wurde 1405 vom Stiftsherren Johann von Redekin in Auftrag gegeben. Ihre umfangreich erhaltene Ausmalung aus dieser Zeit stellt ein herausragendes Beispiel figürlich-szenischer Wandmalerei dar, die der zeitgenössischen Tafelmalerei verwandt ist.
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Dom St. Mauritius und St. Katharina: Remter im Ostflügel der Domklausur
Magdeburg
Der Kapitelsaal, der vom 15. Jahrhundert an auch als Grablege (Sepultur) genutzt wurde, wird heute als Remter bezeichnet. Er wurde um 1480 mit Wandmalereien ausgestattet, die sich im Bereich der Südwand noch erhalten haben. Sie stellen ein herausragendes Beispiel figürlicher Wandmalerei dar, die der zeitgenössischen Tafelmalerei sehr verwandt ist und in auf Kupferstiche Martin Schongauers zurückgeht.
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Ehemalige Stadtpfarrkirche St. Johannis
Magdeburg
Die kriegszerstörte St. Johanniskirche in Magdeburg wies ursprünglich im Bereich der Süd- und Ostfassadenflächen einen umfangreichen Zyklus von mittelalterlichen Putzritzungen des späten 13. Jahrhunderts auf. Dieser wurde bereits 1892 großflächig vernichtet. 1975 erfolgten die Abnahme der letzten erhaltenen Fragmente und ihre Verbringung in das Kunsthistorische Museum Magdeburg.
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Kloster Unser Lieben Frauen: Ehemalige Stiftskirche der Prämonstratenser
Magdeburg
Die Stiftskirche geht auf Bautätigkeiten unter Erzbischof Werner im 3. Viertel des 11. Jahrhunderts zurück. Von ihrer ehemals herausragenden mittelalterlichen Architekturfassung hat sich ausschließlich die Bemalung aus der Zeit um 1250 in der Gurtbogenlaibung am Übergang vom Mittelschiff zur westlichen Vorhalle erhalten.
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Ehemaliges Terminierhaus, Kirchstraße 3
Salzelmen
Das durch die Augustiner-Eremiten gegründete ehemalige Terminierhaus in der Kirchstraße 3 von Bad Salzelmen dient heute als Wohn- und Geschäftshaus. Im Bereich des nord-östlichen Erdgeschosses befindet sich ein gut erhaltenes Beispiel einer figürlichen Putzritzung aus der Umbauzeit um 1483.
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Evangelische Dorfkirche St. Nicolai
Schwanefeld
Die Nicolaikirche von Schwanefeld geht in ihren Ursprüngen auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Der Chor und die Apsis sind wahrscheinlich im 17. Jahrhundert oder früher abgebrochen worden. In dem Saalbau haben sich Befunde einer romanischen und gotischen Raumgestaltung erhalten, die von dem Diplomrestaurator Udo Drott seit 2014 untersucht und bearbeitet wurden.
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Schlosskapelle
Wolmirstedt
Die Burg in Wolmirstedt diente ursprünglich als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe. Die Schlosskapelle wurde unter dem Magdeburger Erzbischof Johannes von der Pfalz begonnen und von dessen Nachfolger Ernst II. von Wettin fertig gestellt. Im ausgehenden 15. Jahrhundert erfolgte eine umfangreiche Gestaltung in Form polychromer Architekturfassungen, die sich bis heute in fragmentarischer Form erhalten haben. Hierzu gehören auch figürliche und szenisch angelegte Wandmalereien sowie gemalte Ranken mit fantasievollen Blüten und Knospen.
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