Kroppenstedt

Evangelische Stadtpfarrkirche St. Martin

Das Gebäude

Baubeschreibung¹

Die Martinskirche liegt im Verhältnis zum städtischen Straßenverlauf etwas erhöht (Abb. 01, 02). Schon das Patrozinium St. Martin verweist auf ein hohes Alter der Kirche. Für das beginnende 13. Jahrhundert soll es eine Weihenachricht geben.²

Der Bau besteht aus einer vierschiffigen Hallenkirche mit zweijochigem Chor und 5/8-Chorpolygon als Ostabschluss sowie Giebelüberdachungen der Seitenschiffe und einem Mittelturm im Westen. Die Kirche hat eine Länge von 36,50 m und eine Breite von gut 30m, so dass sie in ihren Proportionen besonders im Langhaus verhältnismäßig kurz wirkt. Das Mauerwerk ist zweischalig und aus Bruchstein gefertigt (Abb. 03).

Der älteste Teil dieser Kirche ist das Erdgeschoss des querrechteckigen Turmbaus aus dem späten 12. oder 13. Jahrhundert (Abb. 04).  Der romanische Raum im Turm ist mit einem Tonnengewölbe ausgestattet. Zum Langhaus hin haben sich an ihm Reste eines romanischen Flechtbandes an einem ornamentierten Kämpfer erhalten. Allein der Chor wurde mit einem gotischen Rippengewölbe überdeckt, alle anderen Raumabschnitte sind mit Holzdecken versehen. Die achteckigen spätgotischen Pfeiler sind teilweise während des Umbaus im späten 16. Jahrhundert überarbeitet worden.

Im Sanktuarium des Chores steht ein reichgeschnitzter mehrgeschossiger Altaraufbau (datiert 1693) mit seitlichen Durchgängen und angefügten Priechen (Abb. 05).³ An der südlichen Choröffnung zum Langhaus befindet sich die barocke Kanzel von 1684. Die Kirche ist aufgrund ihrer Compeniusorgel aus dem Jahr 1613 überregional bekannt geworden.

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Ansicht der Stadtpfarrkirche St. Martin von Südosten

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Ansicht des Eingangs in die Kirche von Norden

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Blick auf die Nordfassade des Kirchengebäudes von Nordwesten

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Die Westfassade der Stadtpfarrkirche St. Martin

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Blick in den Kircheninnenraum nach Osten

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Baualtersplan im Maßstab 1:100

Bauphasen und Umbauzeiten

Am Bau des fast fensterlosen Turmes lassen sich mehrere bauliche Etappen erkennen: Das Mauerwerk im Erdgeschoss entstand Anfang des 13. Jahrhunderts, darauf befindet sich Mauerwerk aus dem späteren 13. Jahrhundert, die Bruchsteinfassaden im oberen Turmdrittel wurden im späten 14. Jahrhundert errichtet.

Im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts erhielt die Kirche ihre derzeitige Länge und wurde zwei-, später sogar dreischiffig mit dem heute bestehenden Chor erweitert.

Wahrscheinlich ab Mitte des 16. Jahrhunderts begann ein neuerlicher Umbau. An das Mittelschiff wurden nach Süden hin zwei weitere Schiffe angefügt. Drei Volutengiebel am Südseitenschiff unterscheiden sich deutlich von den beiden älteren spätgotischen Giebeln des Nordseitenschiffs. Die Formen der Fenstergewände, die Türöffnungen sowie die Giebelbildung im Südseitenschiff weisen auf eine Entstehung im späten 16. Jahrhundert hin. Zum Baualtersplan siehe Abb. 06.

Die Wandmalerei

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Lokalisierung der Wand- und Gewölbemalereien im Chor

Lokalisierung

Wandmalereien befinden sich an den Gewölbeflächen des Chores sowie den Schildwänden der beiden westlichen Joche des Chores (Abb. 07).

Datierung

Die Wandmalereien der oberen Schildwände (Abb.08) sowie die Weihekreuze stammen aus der Zeit um 1518. Die Malereien im Bereich des Gewölbes sind in Analogie hierzu vermutlich ebenfalls dem Anfang des 16. Jahrhunderts zuzuordnen.

Eine separierte Darstellung an der unteren südöstlichen Schildwand wird nach aktuellem Stand der Forschung mit der Jahreszahl 1523 (?) signiert.

Darstellung & Ikonografie

Die Schildwände (Abb. 08, 09)

13 nahezu lebensgroße, figürliche Darstellungen werden in gemalter architektonischer Rahmung und begleitet von floraler und vegetabiler Ornamentik wiedergegeben. Es handelt sich bei diesen um die zwölf Apostel sowie Christus, die in einzelnen oder auch gruppenweise überfangenen Rundbögen mit Säulchen eingestellt sind. Die darüber angebrachten Ranken bilden meist einen Übergang zur Malerei des Gewölbes.

Jeweils ein Weihekreuz als reich verziertes griechisches Kreuz, in einem Kreis eingeschrieben, hat sich im unteren Bildrand der Schildwände sowie in den Ecken der Chorschlusswand erhalten. Dort sind zudem noch die Eisenhaken vorhanden, an denen vor der Reformation Apostelleuchter befestigt waren (Abb. 11).

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Datierung der Wandmalerei im Bereich der südwestlichen Schildwand durch die Aufschrift Anno 1518

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Entzerrte Gesamtansicht der Nordwand

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Chorschluss, Weihekreuz

Die nachfolgende Auflistung entspricht den Dargestellten jeweils in Leserichtung von links nach rechts.

Nordwand, westliche Schildwand (Abb. 09, 15)

  • Apostel Andreas mit Schrägbalkenkreuz
  • Apostel Jakobus der Ältere mit breitkrempigem Hut
  • Apostel Johannes (Evangelist) mit Kelch und Hostie

Nordwand, östliche Schildwand (Abb. 09, 15)

  • Apostel Petrus mit Buch und übergroßem Schlüssel
  • Christus als Salvator Mundi segnend und mit einer kreuzverzierten Weltenkugel
  • Apostel Paulus mit Buch und einem nach oben gerichteten Schwert

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Entzerrte Gesamtansicht der Südwand

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Südwand, untere Schildwand am Anschluss zur Altararchitektur, erhaltener Bestand einer weiteren Darstellung, die keinen Anschluss mehr zu den oberen Schildwänden hat und deswegen nicht sicher datiert werden kann

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Nordwand, obere Bereiche der Schildwände, Umzeichnung des Konturenverlaufs zum erhaltenen Bestand an mittelalterlicher Wandmalerei

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Südwand, östliche Schildwand, Detail der dargestellten Figuren

Südwand, östliche Schildwand (Abb. 10, 12, 16, 17)

  • Apostel Jakobus der Jüngere mit Walkerstange
  • Apostel Philippus mit einem Kreuzstab
  • Apostel Judas Thaddäus mit Buch und Hellebarde

Im unteren Wandbereich am Anschluss zur Altararchitektur hat sich ein einzelner Heiliger mit Nimbus erhalten, der mit den Buchstaben S P und der möglichen Datierung 1523 versehen ist. Mit seiner Physiognomie und den vor die Brust geführten Händen, die auf dem Knauf eines nach unten gerichteten Schwertes ruhen, könnte es sich wiederum um den Apostel Paulus handeln.

 

Südwand, westliche Schildwand (Abb. 10, 16)

  • Apostel Bartholomäus mit Buch und Messer
  • Apostel Thomas oder Apostel Matthias mit Buch und Schwert
  • Apostel Simon Zelotes mit Buch und Säge
  • Apostel Thomas oder Apostel Matthias mit Lanze

Die Gewölbeflächen (Abb. 13, 14)

Phantasievolles Strauch- und Rankenwerk mit Blüten, die teilweise an Akelei, Passionsblumen und Granatapfelblüten erinnern, prägen das Erscheinungsbild des Gewölbes. Diese setzen jeweils in den Gewölbezwickeln bzw. den Kreuzungspunkten der Rippen an. Die auf der östlichen Stichkappe geschriebenen Buchstaben „R F“ können möglicherweise als Initialen gedeutet werden.

Kunsthistorische Einordnung

Durch den schlechten Gesamtzustand ist es kaum möglich, eventuelle Vorlagen für den Apostelzyklus mit Christus zu finden.¹⁰  Dies trifft auch für den besser erhaltenen und etwas später gemalten Heiligen oder Apostel Paulus zu. Dagegen lassen sich für die übergroßen Blüten an

den krautigen Blattranken und dornenartigen Blattstengeln mögliche Vorbilder bei Israhel von Meckenem und dem Monogrammisten TF finden.¹¹  Andererseits liegen entsprechende phantasievolle Pflanzenmotive aber auch ganz im Stil der damaligen Entstehungszeit.

Bestand und Maltechnik

Im Zuge der Restaurierung im Jahr 1985 war der Putzaufbau an Fehlstellen einsehbar und wird in der Dokumentation hierzu als zweischichtig beschrieben.¹² Es handelt sich um einen Kalkputz, der je Schildwand in mehreren Arbeitsportionen aufgetragen und mit einer dünnen Kalktünche beschichtet wurde. Vereinzelt sind sehr flache Vorritzungen zur Anlage der Komposition erkennbar (Abb. 17, 18). In den Wandmalereien ließen sich schwarze Vorzeichnungen in Architektur, Ornamentik und Nimben feststellen, während die Figuren der oberen Wände eine flächige Anlage der Anatomie mit roten und gelben Untermalungen aufweisen (Abb. 19). Für die Gewölbemalereien wurde 1985 eine rote Vorzeichnung konstatiert.¹³

Es handelt sich bei der Malerei um eine Mischtechnik. Teile der Konturen und Flächen wurden auf einer noch frischen Putzoberfläche erstellt (Abb. 20). Details, plastische Modellierungen und Binnengliederungen wiesen möglicherweise ein zusätzliches Bindemittel auf (Abb. 21-25). Es ist anzunehmen, dass sich einige Farbpartien durch Pigmentumwandlungen verändert haben. Hierfür sprechen auch die Farbwerte im Gewölbe (Abb. 26-28).¹⁴

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Südwand, östliche Schildwand, Detail der dargestellten Figuren

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Südwand, östliche Schildwand, Detail der linken Figur in Abb. 17: Hand des Apostels Jakobus der Jüngere, Pentimento: Die ursprünglich konzipierte Handhaltung (rot markiert) wurde abschließend anders ausgeführt (schwarz markiert)

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Nordwand, westliche Schildwand, Detail der Figur des Apostels Andreas, flächige, fast malerische, rote Unterlegung der Haare und des Bartes sowie Vorgabe der Kontur des Nimbus in schwarz

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Südwand, westliche Schildwand, Detail des Rankenornaments im Bereich über der gemalten Architektur im Anschluss an die östliche Stichkappenfläche, schwarze Vorzeichnung und rote Farbigkeit des Rankenstiels, beides konnte noch freskal in den Untergrund einbinden

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Nordwand, östliche Schildwand, Detail aus der Figur des Apostels Petrus, Malweise seiner linken Hand und des darunter anschließenden Gewandes

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Detail aus Abb. 21 (Figur des Apostels Petrus), die bildgebende Malschicht zeigt charakteristische Eigenschaften und Schadensphänomene, die auf die Secco-Technik schließen lassen

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Nordwand, westliche Schildwand, Detail aus der Figur des Apostels Bartholomäus, Malweise der Gesichtszüge. Es haben sich nur Teilbereiche der Physiognomie erhalten, denkbar ist hier die Ausmischung mit Kalk als zusätzlichem Pigment und Bindemittel, was die Haftung zum Untergrund zusätzlich verbesserte.

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Detail der Abb. 19 (Figur des Apostels Andreas, seine rechte Wange und Schulter). Detailreichere Differenzierung im Nimbus (oberer Pfeil) und Zeichnung der Haare im Bart (untere Pfeile.

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Nordwand, östliche Schildwand, Detail der gemalten Architektur zwischen dem Apostel Petrus und Christus

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Südwand, westliche Schildwand, Detail des Gewandes der Figur des Apostels Simon Zelotes. Die ehemals grünlich blaue Binnenfarbigkeit scheint verblasst. Möglicherweise kam es hier zu einer Pigmententfärbung oder zum vollständigen Abbau der Malschicht.

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Gewölbe, westlichste Stichkappe über der Nordwand, Detail der Gewölbemalerei

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Gewölbe, Detail aus Abb. 27, der fließende und teils fleckige Übergang von Blau zu Grün deutet auf eine Pigmentumwandlung hin

Zustand

Die lange Exposition, die Übermalung und die Freilegung bis 1931 haben die Wandmalereioberflächen stark beansprucht. Den damaligen Rahmenbedingungen und dem Stand der Technik geschuldet, wurden sowohl 1931 als auch 1985 mäßig alterungsbeständige und/oder spannungsreiche Festigungsmittel ohne Behandlung gewisser Schadensursachen (Salzbelastung, Versinterung) eingebracht. Letzteres führte zu fortschreitenden Destabilisierungsprozessen, Versprödungen und Vergilbungen (Abb. 29-31). Hinsichtlich der Wandmalereien besteht daher akuter Handlungsbedarf auf allen Bestandsebenen. Das Gesamterscheinungsbild ist zudem aktuell stark verunklärt. Dagegen befinden sich die Gewölbemalereien in einem vergleichsweise sehr guten Zustand.

Restaurierungsgeschichte

Bis ~ 1870
Wand- und Gewölbemalereien wohl noch sichtbar¹⁵

1928
Neuentdeckung während der Innenraumsanierung (Abb. 32)¹⁶

1931 
Freilegung und Restaurierung durch den Kunstmaler Dr. Braun, Magdeburg, unter fachlicher Beratung durch Albert Leusch¹⁷, Halle (Saale)¹⁸

1985
Konservierung und Restaurierung der Wand- und Gewölbemalereien durch das Institut für Denkmalpflege Halle (Saale)¹⁹

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Südwand, östliche Schildwand, Zustand vor der Freilegung 1931

Baubeschreibung

Auf den romanischen Mauerwerksoberflächen der Hauptapsis haben sich keine romanischen Putze und/oder Fassungsschichten mehr erhalten.[i] Um 1200 wurden mit der Entstehung der plastischen Dekoration an den Chorschranken die Sockelprofile an den Stirnseiten der Apsis ebenfalls mit Hochbrandgips profilierend überformt.[ii] In der gleichen Ebene hat sich auf der Bogenlaibung der Apsis die konstruktive Vorzeichnung sowie flächige, gelbe und rote Unterlegung eines geometrischen Frieses erhalten, für das scheinbar ein Zirkelinstrument verwendet wurde (Abb. 12).

           Die Entstehung der figürlichen Wandmalerei geht mit dem Auftrag eines gelblich weißen Kalkmörtels einher. Der Putz wurde in Portionen je Gerüstetage von oben nach unten aufgetragen und mit der Kelle geglättet. Die Putzoberfläche erhielt vermutlich im noch frischen Zustand eine erste Beschichtung durch eine gelblich weiße Tünche.[iii]

            Die Ausführung der Malerei erfolgte nach Auftrag einer schichtstarken weißen Kalktünche. Sie wurde derart satt aufgetragen, dass sich Läufer gebildet haben (Abb. 13).[iv] Zur ersten Anlage der Komposition wurde eine Vorzeichnung in Rot und korrigierend in Schwarz ausgeführt (Abb. 14-16). Größere Binnenflächen wurden mit einem untermalenden Farbton belegt. So zeigen beispielsweise die landschaftlich gestalteten Hintergründe eine ockergelbe Untermalung.[v]

            Die Ausführung der bildgebenden Malschicht erfolgt in Secco-Technik. Vermutlich handelt es sich um eine fette Temperamalerei, die mehrschichtig aufgebaut und teils alla prima ausgeführt wurde.[vi] Es lassen sich anhand des Grades an Detailliertheit und Feinteiligkeit der Malweise unterschiedlich hohe Ausführungsqualitäten des Dargestellten feststellen (Abb. 17-23). Details wie die Heiligenscheine, die Mantelschließe Christi oder Attribute der Heiligen zwischen den Fenstern wurden zusätzlich durch Metallauflagen vergütet. Vermutlich handelt es sich hier um eine Ölvergoldung.[vii] Alle Flächen sind zusätzlich durch aufgesetzte Binnengliederungen sowie die Vergoldungen durch farbige Lasuren gestaltet, die deren plastische Wirkung erhöhen (Abb. 24-29).

            Abschließend wurden vor allem die figürlichen Darstellungen mit einer selten roten, meist schwarzen Kontur nochmals präzisiert und teilweise korrigiert (Abb. 14, 17, 27, 30).